In Kooperation mit:

Du bist Auszubildende in der Pflege?

Auf dieser Website findest du Informationen zur Coronaschutz-Impfung

Allgemeines zur SarsCov2-Impfung:

Auf dieser Website erfährst du alles rund um die Corona-Impfung. Wir haben für dich 3 Insta-Lives organisiert, an denen du all deine Fragen zur Impfung stellen kannst. Außerdem haben wir eine Liste mit Mythen ausgearbeitet, zu denen du wissenschaftliche Antworten nachlesen kannst. 

3 Insta-Lives mit Experten

Du bist Auszubildende in der Pflege?

Du hast Fragen zur Corona-Impfung?

Check doch Mal unsere
Insta-Lives!

Talk zwischen Chefapotheker Dr. Steffen Amann und Pflege-Azubi Vanessa

Talk zwischen Prof. Clemens Wendtner und Pflegefachkraft Jim

Talk zwischen Journalistin Sophie und Frederike (Hashtag Gesundheit)

Informationen zum AstraZeneca-Impfstoff

Nachdem bekannt geworden ist, dass einige Menschen an seltenen Hirnvenen-Thrombosen erkrankt sind, hat die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) den Sachverhalt geprüft. Sie hat dann am 18. März 2021 entschieden, weiter mit dem Impfstoff von AstraZeneca zu impfen. Daraufhin haben die Gesundheitsministerinnen und Gesundheitsminister von Bund und Ländern gemeinsam beschlossen, die vorsorglich ausgesetzten Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca ab dem 19. März 2021 wieder aufzunehmen.

Die Europäische Arzneimittelagentur (EMA) hat am 18. März 2021 die Empfehlung ausgesprochen, weiterhin mit dem COVID-19-Impfstoff von AstraZeneca zu impfen. Auch die Ständige Impfkommission (STIKO) hat den Sachverhalt beraten und empfiehlt die Impfung weiterhin gemäß der aktuellen STIKO-Empfehlung bei Personen über 18 Jahren. Die Gesundheitsminister von Bund und Ländern haben daraufhin und nach Beratungen mit dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI), gemeinsam beschlossen, Impfungen mit dem Impfstoff von AstraZeneca in Deutschland ab dem 19. März 2021 wiederaufzunehmen.

Dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) lagen Hinweise für einen Zusammenhang zwischen der Corona-Impfung mit AstraZeneca und einigen wenigen Fällen von Hirnvenen-Thrombosen vor. 
Nach eingehender Prüfung konnte bislang kein klarer Zusammenhang zwischen der Verimpfung und den seltenen Fällen von Hirnvenen-Thrombosen entdeckt werden. Laut dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) und der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA bleibt das Risiko-Nutzen-Profil des Impfstoffs von AstraZeneca weiterhin günstig.

Es ist richtig, dass für Anti-Baby-Pillen Thrombosen, auch mit tödlichem Verlauf, als sehr seltene Nebenwirkung bekannt sind und in der Patienteninformation aufgeführt sind. Jede Frau, die eine Verordnung über eine Anti-Baby-Pille erhält, muss von der verordnenden Ärztin oder dem verordnenden Arzt über das Risiko aufgeklärt werden. Für die AstraZeneca-COVID-19-Impfung wurde die seltene Nebenwirkung einer Sinusvenenthrombose mit teils tödlichem Verlauf in der Patienteninformation ergänzt und ein entsprechender Warnhinweis nach den neuesten Erkenntnissen hinzugefügt. 

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit

Häufige Fragen zur Corona-Schutzimpfung

Impfungen können einen entscheidenden Beitrag leisten, eine Pandemie einzudämmen. Sie minimieren das Risiko an einem schweren Verlauf von COVID-19 zu erkranken. Außerdem ermöglichen sie zukünftig die derzeitigen Kontaktbeschränkungen wieder zu lockern. Damit dies aber möglich ist, muss ein großer Teil der Bevölkerung eine Immunität gegen das Virus entwickeln – man spricht von einer Herdenimmunität oder Bevölkerungsimmunität.

Seit dem 27.12.2020 wird in Deutschland gegen das Corona-Virus geimpft. Es gibt eine Impfverordnung, da anfangs nicht genug Impfstoff für alle da ist. Zuerst werden die geimpft, die das größte Risiko haben, an Covid-19 zu erkranken. Darunter zählt auch das Personal in der Pflege und im medizinischen Bereich. Weitere Informationen erhältst du auf den Seiten des Bundesministeriums für Gesundheit.

Damit ein Impfstoff eine Zulassung erhalten kann, muss seine Qualität, Unbedenklichkeit und Wirksamkeit durch Studien an ausreichend vielen Personen belegt werden. Nach seiner Marktzulassung erfolgt eine ständige Kontrolle zum Erfassen von Wirksamkeit und möglichen Nebenwirkungen. ​ Die Impfstoffe, die in der EU zugelassen wurden, waren in der klinischen Erprobung sehr effektiv. Das bedeutet, dass eine geimpfte Person nach einem Kontakt mit SARS-CoV-2 mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht erkranken wird. Die wirksamste Möglichkeit, die Pandemie einzudämmen und sich selbst vor COVID-19 zu schützen, sind Impfstoffe. Das hat Expertinnen und Experten dazu bewogen, die Zusammenarbeit enger und die Prozesse effizienter zu gestalten, ohne Abstriche bei der Sorgfalt zu machen. Dies hat auch zu deutlichen Optimierungen der Verfahrensabläufe und einem Zeitgewinn bei der Entwicklung geführt. Auf der Seite des Bundesminsteriums für Gesundheit findest du unter dem Reiter "Warum konnte ein COVID-19-Impfstoff so schnell zugelassen werden und zugleich sicher sein?" noch mehr Informationen.

Da aktuell nicht genügend Impfstoff und Kapazitäten zur Verfügung stehen, um alle Menschen in Deutschland zum gleichen Zeitpunkt zu impfen, erhalten bestimmte Gruppen schneller den Zugang zu einem Impfstoff, als Andere. Vorne dabei sind Menschen, die im Gesundheitswesen arbeiten. Wenn du also in der Pflege arbeitest, Informiere dich in deiner Ausbildungsstätte, wann du geimpft werden kannst. Solltest du zu der Gruppe gehören, die sich aktuell impfen können, kannst du auf der Seite deines Bundeslandes einen Impftermin vereinbaren. Wenn du es ganz genau wissen willst, kannst du alles weitere in der Impfverordnung nachlesen.

Die klinischen Studien zur Verträglichkeit, Sicherheit und Wirksamkeit der Impfstoffe wurden in drei Studienphasen überprüft. Vor allem die klinischen Prüfungen der Phase 3 wurden sehr breit angelegt. Zudem wurden in vorbereitenden nichtklinischen Studien die Impfstoffe mit erhöhter Wirkstoffmenge an Tieren untersucht, um mögliche Auswirkungen auf den Körper zu untersuchen, die Schäden anzeigen könnten. Die Qualitätsanforderungen im europäischen Zulassungsverfahren sind sehr hoch. Das ist auch eine Frage der Verlässlichkeit und im Interesse aller Bürgerinnen und Bürger der EU

Auch nach Verfügbarkeit eines zugelassenen Impfstoffs, finden weiterhin Untersuchungen statt, um weitere Informationen zur Sicherheit des Impfstoffs (z.B. Auftreten seltener unerwünschter Wirkungen) nach Anwendung in größeren Bevölkerungsgruppen zu erhalten.

Nein. Eine Covid-19-Erkrankung ist durch eine Impfung ausgeschlossen. Die Impfungen, die aktuell im Einsatz sind, enthalten kein abgetötetes Virus, sondern nur den Bauplan für ein Virus-typisches Eiweiß. Was auftreten kann, sind Impfreaktionen, also Symptome, die zeigen, dass das Immunsystem aktiviert wurde und der erwünschte Effekt der Impfung eintritt. (Quelle: MünchenKlinik)

Es gibt kein absolutes Wissen über die Langzeitsicherheit der neuen Impfstoffe. Die vorliegenden Erfahrungswerte umfassen aber bereits den Zeitraum seit März 2020, also ab den ersten Testungen der Phase 1. Bislang sind keine langfristigen Komplikationen aufgetreten. Das ist ein sehr gutes Zeichen, da Komplikationen bei Impfungen meist zeitnah auftreten. (Quelle: MünchenKlinik)

Die zugelassenen Impfstoffe „Comirnaty“ von BioNTech/Pfizer und „COVID-19-Vaccine“ von Moderna sind beides mRNA-Impfstoffe. Sie nutzen einen Botenstoff aus dem Genmaterial des Virus, die messengerRNA (mRNA), um eine Immunantwort des Körpers zu erzeugen. Der zugelassene COVID-19 Vaccine Impfstoff von AstraZeneca ist Vektor-basiert. Das für den Menschen harmlose Träger- bzw. Vektorvirus bekommt als Zusatzinformation Genmaterial des SARS-CoV-2 Erregers eingebaut. Das Immunsystem entwickelt daraufhin eine spezifische Immunantwort und bildet Antikörper gegen SARS-CoV-2. Wenn du mehr über die Vektor-basierten Impfstoffe nachlesen möchtest, kannst du diese Seiten des RKIs nutzen. Um mehr zur mRNA zu erfahren, hat das RKI hier Informationen zusammengestellt.

Mythen zur Corona-Schutzimpfung

Es gibt keine wissenschaftlichen Hinweise, dass die Corona-Schutzimpfung die Fruchtbarkeit von Frauen gefährdet.

Es gibt keine wissenschaftlichen Hinweise darauf, dass Bestandteile der RNA-Impfstoffe unsere Gene manipulieren können. RNA-Impfstoffe enthalten ausgewählte Teile des Virus-Erbguts in Form von RNA, genau gesagt der messenger-RNA (kurz mRNA). Die mRNA aus einem Impfstoff kann dabei nicht die DNA des Menschen "eindringen" oder "eingebaut" werden. Das Erbgut befindet sich in Form von DNA im Zellkern. Die chemische Struktur ist anders und ein "Einbau" deswegen nicht möglich.

Ein Impfstoff ist sicher, sobald er zugelassen wurde. Das geschieht nur, wenn er in klinischen Studien an ausreichend Personen sorgfältig und ohne Komplikationen getestet wurde. Bevor ein Impfstoff in Deutschland zugelassen wird, prüft das Paul-Ehrlich-Institut noch einmal die Qualität und gibt ihn frei, wenn er sicher und wirksam ist.

Bei klinischen Prüfungen mit großer Patientenzahl und einem Einschluss von Patienten mit hohem Alter und längerer Studiendauer ist es möglich, dass im Verlauf der Studie Patientinnen und Patienten versterben können. Dies bedeutet jedoch nicht, dass ein Zusammenhang mit dem Impfstoff besteht.

Jede aufgetretene Nebenwirkung wird erfasst und jeder Todesfall wird auf einen mögliche Zusammenhang mit der Impfung von einem unabhängigen Kontrollgremium genau untersucht.

Dafür gibt es keinen Anhaltspunkt. In den durchgeführten Studien zur Untersuchung des Impfstoffs wurde ein solcher Zusammenhang nicht festgestellt. Ein Impfstoff wird nur dann zugelassen, wenn er an ausreichend vielen Personen getestet wurde und bestätigt wurde, dass die Wirkung gegenüber den aufgetretenen Nebenwirkungen deutlich überwiegt. Auch nach der Zulassung wird das positive Nutzen-Risiko-Profil im Rahmen klinischer Prüfungen und weiteren Studien kontinuierlich überprüft.

Ein Impfstoff wird im Rahmen der Zulassung auch auf seine Unbedenklichkeit (Sicherheit) geprüft. Ein Impfstoff wird nur dann zugelassen, wenn er an ausreichend vielen Personen getestet und bestätigt wurde, dass die Wirkung gegenüber den aufgetretenen Nebenwirkungen deutlich überwiegt. Mögliche Nebenwirkungen werden in den klinischen Prüfungen untersucht und beispielsweise in der Packungsbeilage veröffentlicht. Natürlich wurde der Impfstoff schneller entwickelt und auch die Zulassung läuft schneller als sonst. Dennoch wurden keine Abstriche bei Anforderungen an Qualität, Wirksamkeit und Unbedenklichkeit gemacht.

Nein! Es wird keine Impfpflicht geben.

Warum du dich als Auszubildende impfen lassen solltest

Schütze dich selbst
Der Impfschutz sorgt dafür, dass du selbst geschützt bist und dein Immunsystem rascher reagieren kann, wenn es in Kontakt mit den SARS-CoV-2-Viren tritt.

Trage zur Herdenimmunität bei
Wissenschaftler:innen gehen aktuell davon aus, dass erst wenn circa 70 Prozent der Bevölkerung immun sind, die Pandemie vorübergeht.

Schütze deine Mitmenschen
Du minimierst das Risiko, die Viren zu übertragen und Andere damit anzustecken. Da du nicht krank wirst und weniger hustest und Schnupfen hast, verbreitet sich COVID-19 weniger.

Vermeide einen schlimmen Krankheitsverlauf
Es gibt einige Personen und Personengruppen, die schwer an einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus erkranken. Das kannst du vermeiden.

Du bist eine Vorbildfunktion
Als Auszubildende in der Pflege bist du ein Vorbild und hast einen wichtigen Einfluss auf Patient:innen, Bewohner:innen und Angehörige. Wenn du dich selbst impfen lässt, kannst du Andere dazu motivieren.

 

Chemikerin und Journalistin Mai Thi Nguyen-Kim über 7 kritische Fragen zur Impfung:

d

d

d

Prof. Dr. Clemens Wendtner, Chefarzt Infektiologie, über die Sicherheit der Covid-19-Impfung:

d

Verabreichte Impfstoffdosen:

In Deutschland wird gegen #Corona geimpft. So viele Impfstoffdosen wurden schon verabreicht:
RKI, Stand, 27.03.2021

0
Gesamte verabreichte Impfstoffdosen
0
Erstimpfung
0
Zweitimpfung

Material

Kachel für Instagram

Banner für Twitter & Websiten

Unsere Kooperationspartner:

© 2021 Pflegeausbildung-impfen

Menü